Tagebuch
Fr 05.07.2019
Aufstehen um 07.30h und Frühstück. Dann zusammenpacken. Das Auto vom Parkplatz holen und einladen. Um 10.45h fahre ich los zum Flugplatz um Vivian abzuholen. Da gibt es Diskussionen wegen meinem Auto. Kaum habe ich parkiert meldet sich Vivian, sie ist schon da, früher wie erwartet. Wir laden ihre Sachen ein und fahren los. Wir brauchen 1½h für die ersten 40km bis wir aus Lima heraus sind. Nachher geht es zügig weiter. Es ist neblig, manchmal muss ich sogar die Scheibenwischer benützen. Um 13.30h machen wir eine Pause, Vivian isst etwas. Nach ¾h geht es weiter. Erst in der Nähe von Pisco wird das Wetter besser. Um 16h erreichen wir Paracas. Im Bamboo Lodge haben wir ein Zimmer mit Sicht auf den Fischerhafen direkt vor dem Hotel. Wir richten uns ein und ich trinke mein Ankunftsbier auf unserem kleinen Balkon. Zum Apero gibt es Pisco Sour. Der Sonnenuntergang findet hinter Wolken statt. Zum Nachtessen gehen wir in ein kleines Restaurant. Vivian isst einen gegrillten Fisch, ich Tallarin Saltado, beides sehr gut. Um 21h sind wir zurück.
(275km, 6h unterwegs)
Sa 06.07.2019
Direkt am Fischerhafen hat auch einen Nachteil, bereits um 06.30h beginnen sie da zu arbeiten. Um 08.15h gehen wir zum Frühstück. Das ist ziemlich durchschnittlich. Da das Wetter gut ist, buchen wir einen Bootsausflug zu den Islas Ballestas. Um 09.45h werden wir abgeholt und werden nach einigem Warten mit dem Auto zum Hotel Hilton ausserhalb von Paracas gebracht. Gegen 10.30h fahren wir mit einem kleineren Boot wie letztes Mal los, wir sind "nur" 18 Personen. Zuerst zum Hafen San Martin, der erweitert wird, dann zum Kronleuchter (Kaktus). Denn sieht man bei diesem Wetter viel besser als letztes Mal. Kurz vorher überholen uns Pelikane im Formationsflug, obwohl wir mit 40km/h unterwegs sind. Dann geht es übers offene Meer zu den Islas Ballestas. Riesige Schwärme von Kormoranen sind am Fischen im offenen Meer. Bei diesem Wetter sind sehr viele Vögel in der Luft. Der Scheissdreck dieser Vögel wird als Guano für teures Geld verkauft. Alle paar Jahre wird er eingesammelt und verschifft. Um 12.15h sind wir zurück. Zuerst Brille und Gesicht vom Salzwasser reinigen, dann zum Mittagessen. Vivian isst Muscheln, ich trinke nur mein Bier. Zurück im Hotel wieder einmal "Büro". Nachher nichts tun bis zum Sonnenuntergang. Apero auf dem Balkon. Zum Nachtessen gehen wir in die Pizzeria Venezia. Die Pizza ist sehr gut. Um 21h sind wir zurück.
So 07.07.2019
Wir geniessen ein spätes Frühstück. Um 12h fahren wir los. Wir haben gestern einen Zuschlag bezahlt und können heute darum ohne zusätzliche Kosten das Paracas National Reserve besuchen. Das ist eine schöne Wüstenlandschaft. Das interessanteste ist die "Cathedral", eine Felsformation an der Steilküste die an die 12 Apostels an der Great Ocean Road in Australien erinnert. Da scheint die Sonne, was alles viel schöner macht. Von da geht es zurück über mehrere Stationen mit schöner Aussicht auf die Küste. Fast zurück in Paracas gibt es einen Flamingo Viewpoint. Da gibt es tatsächlich ein paar Flamingos, aber das Wetter ist grau, so kommen sie nicht zur Geltung. Im Restaurant neben dem Hotel isst Vivian etwas, ich trinke ein Bier und schaue das Final-Spiel Brasilien gegen Peru an. Peru verliert leider 3:1. So bleibt das grosse Fest hier aus. Zum Nachtessen gehen wir ins "Karamba". Um 21h sind wir zurück.
(42km, 2½h unterwegs)
Mo 08.07.2019
Nach dem Frühstück packen wir zusammen. Um 10h fahren wir los nach Ica. Kaum weg von der Küste scheint die Sonne. Nach 1¼h sind wir in der Oase Huacachina. Da setzen wir uns in den Sand und schauen dem Treiben zu. Zwischendurch gehen wir in ein Restaurant. Vivian isst einen Salat und ich trinke wie üblich ein Bier. Um 15.30h fahren wir zum nahen Hotel "Villa Oasis". Es ist klein, neu, und sehr schön. Obwohl nahe der Hauptstrasse ist unser Zimmer ruhig. Zum Nachtessen gehen wir ins "El Cordon y la Rosa", ein sehr schönes aber teures Restaurant. Mein Filet Mignon ist etwas vom besten was ich hier in Peru bekommen habe. Um 21h sind wir zurück.
(77km, 1½h unterwegs)
Di 09.07.2019
Das Frühstück ist besser als auch schon, aber nicht überragend. Nachher gehen wir ins nahe Einkaufszentrum. Ich hole Bargeld und lade mein Handy auf damit ich ein Datenpacket kaufen kann. Vivian braucht eine Salbe. Um 11h fahren wir zurück nach Paracas. Heute kein Sonnenschein. Nach 1h sind wir da. Wir bekommen im Bamboo Lodge wieder das gleiche Zimmer wie vorher. Ich hole meinen Tisch aus dem Auto und klemme mich hinter den Computer, sonst wird mein Reisebericht nie fertig. Ich verpasse den Apero vor lauter "Arbeit". Zum Nachtessen gehen wir nebenan bei der aufgestellten Kellnerin. Es ist sehr gut, es gibt sogar ein Glas guten Wein. Meist verkaufen sie nur ganze Flaschen. Um 22h sind wir zurück.
(70km, 1h unterwegs)
Mi 10.07.2019
Wir beschliessen weiter zu fahren nach Jita bei Lunahuaná. Ich buche ein Airbnb. Wo es ist finden wir erst nach einigem Suchen und mit Hilfe der Beschreibung von Carmen der Gastgeberin heraus. Eingezeichnet ist es wie fast üblich falsch. Um 11.15h fahren wir los. Via Pisco auf die Panamericana sur. Beim Km 151 verlassen wir die Autobahn und biegen kurz nachher in eine Nebenstrasse ab, die mir das Navi empfiehlt. In Herbay Alto nach 2km endet die geteerte Strasse. Kein Grund umzukehren. Wir fahren weiter durch Felder den Rio Canete entlang. Die Strasse wird immer schmaler, doch es kommen uns Fahrzeuge entgegen, kein Grund zum Umkehren. Nach 16km wird es ziemlich eng und wir fragen ob man hier weiter nach Lunahuaná fahren kann. Man kann nicht! Also umkehren und den ganzen Weg zurück. Nach 36km Umweg und 1¾h Fahrt, sind wir wieder zurück auf der Hauptstrasse. Jetzt zeigt das Navi plötzlich den richtigen Weg an. Bei einer Zahlstelle gibt es eine Diskussion, ich bin überzeugt, dass ich 50 PEN gegeben habe, er behauptet nur 20 PEN. Je weiter wir ins Tal hinein fahren umso schöner wird das Wetter. In Jita unserem Ziel ist der Himmel wie erhofft blau und die Sonne scheint. Der Bungalow von Carmen ist einfach aber schön und mit schöner Aussicht auf die Berge. Das Auto parkiere ich beim Restaurant in der Nähe. Wir richten uns ein und geniessen den Sonnenuntergang bei einem Glas Weisswein vor unserem Bungalow. Zum Nachtessen gehen wir da wo ich mein Auto parkiert habe. Das Essen ist sehr gut und billig, 40 PEN für beide inkl. 2 Liter Wasser! Ich kann meinen eigenen Wein mitbringen. Um 20h sind wir bereits im Bett und geniessen die Ruhe.
(174km, 4½h unterwegs, davon 32km ungeteert)
Do 11.07.2019
Wir geniessen das späte Frühstück mit hausgemachtem Brot und frischem Joghurt. Wir verlängern unseren Aufenthalt um eine Nacht. Ich kann meine Wäsche waschen, nachher "Büro". Zum Mittagessen gehen wir wieder ins kleine Restaurant. Nachher gehen wir ein wenig der Strasse entlang bis zum nächsten Ort. Es gibt keinen anderen Weg. Zurück im Bungalow hole ich eine trockene Wäsche und packe sie ein, dann geniessen wir die Ruhe und die Sonne. Apero zum Sonnenuntergang. Zum Nachtessen wieder ins gleiche Restaurant, das Essen ist wieder sehr gut. Um 20h sind wir bereits zurück weil das Restaurant um diese Zeit schliesst.
Fr 12.07.2018
Spätes Frühstück, dann zusammenpacken. Wir könnten noch lange hier bleiben. Um 11h verabschieden wir uns von Carmen und fahren los. Bereits nach wenigen Kilometern sind wir zurück im Nebel. Nach 1h erreichen wir die Panamericana Sur. Dann geht es zügig weiter bis nach Lima. Erst da beginnt der Verkehr zu stocken. Diesmal verpasse ich die Ausfahrt nicht. Auf der Hauptstrasse stockt der Verkehr. Die Lichtsignal-Phasen sind ewig lang, bis zu mehr als 3 Minuten. Ich weiche auf Nebenstrassen aus und komme so viel schneller ans Ziel. Um 14h sind wir beim Hotel "Los Q'eros". Sie haben mir geschrieben, dass mein Auto auf den Parkplatz passt. Das stimmt auch, vorne 1cm bis zur Windschutzscheibe, hinten 0 cm! Unser Zimmer ist ziemlich gross, geht aber zur Strasse hin. Hoffentlich ist es nicht zu laut. Bei unserer Ankunft waren Judit und Jenny, die Nichten von Martha, der Haushälterin von Vivian bereits da. Mit ihnen fahren wir ins Restaurant Berypez. Ich trinke wie üblich nur ein Bier, die andern bestellen zu Essen und bekommen riesige Portionen. Weil Jenny morgen Geburtstag hat, gibt es zum Abschluss Pisco Sour. Dann fahren wir zum Plaza de Armas. Es ist bereits am Eindunkeln, so sehe ich die diversen Sehenswürdigkeiten auch einmal "by night". Vivian will Unterwäsche und Medizin für ihren Ausschlag im Gesicht kaufen. Judit und Jenny zeige ihr Marthas Lieblingsgeschäft. Wir verabschieden uns und fahren mit dem Taxi zurück ins Hotel. Nach 20h gehen wir zum Nachtessen ins "Sarcletti", eine italienische Kette. Meine Medaillons mit Risotto sind sehr gut. Um 21.30h sind wir zurück …
(184km, 3h unterwegs)
Sa 13.07.2019
Um 9h, im letzten Moment gehen wir zum Frühstück. Das ist besser wie erwartet. Nachher ist "Büro" angesagt. Die Unterwäsche passt nicht. Wir fahren mit Cabify zum Geschäft zurück. Vivian kann sie anstandslos umtauschen. Sie will Souvenirs kaufen, darum gehen wir in die Nähe des Plaza de Armas. Dort gehen wir ins "El Cordano", Vivian isst etwas, ich trinke mein übliches Bier. Zu Fuss gehen wir dann zum "Parque de Aguas". Da wir beide über 65 Jahre alt sind, müssen wir kein Eintrittsgeld bezahlen. Es ist ein schöner Park mit vielen Wasserspielen. So richtig kitschig werden sie nach dem Eindunkeln. Sie werden in allen Farben beleuchtet. Um 19h fahren wir mit dem Taxi zum Restaurant "Sarcletti" von gestern. Die Pizza ist ein Reinfall, der Rest ist gut. Um 21h sind wir zurück im Hotel.
So 14.07.2019
Frühstück um 9h, im letzten Moment. Ich arbeite nachher an meinem Reisebericht. Gegen 15h fahren wir mit dem Bus zum "Parque del Amor". Da hat man eine gute Sicht auf die Steilküste von Miraflores. Leider ist es neblig und trüb. In einem kleinen Café kehren wir ein. Meine Tortilla ist nicht wirklich gut. Zu Fuss gehen wir hinunter zum Strand. Da ist das Restaurant "La Rosa Náutica". Einer der Söhne von Vivian hat ihr empfohlen dahin zum Nachtessen zu gehen. Ich bin eingeladen. Vorher trinken wir in der Bar ein sündhaft teures Glas Weisswein. Es ist sehr bequem mit einer schönen Aussicht auf die riesigen Wellen. Um 19h gehen wir ins Restaurant. Es ist sehr gediegen eingerichtet. Ich fühle mich ein wenig deplatziert. Das Essen ist sehr gut. Ich habe Lamm-Eintopf, Vivian Oktopus grilliert, dazu ½ Flasche Wein. Zum Dessert Chirimoya für Vivian, Pisco puro für mich. Alles zusammen 300 PEN = 90 CHF. Mit Cabify zurück ins Hotel.
Mo 17.07.2019
Frühstück bereits um 08.30h. Dann packen. Um 09.30h fahren wir los. Nach 40 Minuten sind wir bereits am Flugplatz. Vivian hat keinen Koffer zum Aufgeben. Wir treffen Jenny, sie will Vivian verabschieden. Um 11.15h heisst es Abschied nehmen. Zehn wunderschöne Tage sind zu Ende. Dann geht der Ärger los. Diesmal haben sie mich auf den Parkplatz fahren lassen. Beim Bezahlen geht es wieder los. Obwohl klar angeschrieben ist max. Höhe 5.30m. Wollen sie mehr Geld weil mein Auto höher als 2.20m sei. Und zwar unverschämt viel mehr. Anstatt etwa 8 PEN wollen sie mir 63.40 PEN verrechnen, weil ob der Diskussionen inzwischen mehr als 1h vergangen ist, verrechnen sie gleich 2h! Zwangsweise willige ich ein 1h = 31.70 PEN = 9.50 CHF zu bezahlen. Kaum losgefahren, geht der Ärger weiter. In einer Polizei-Kontrolle verlangt ein Motorrad-Polizist mit verspiegelter Sonnenbrille alle Papiere im Original. Zum Schluss behauptet er, dass ich mit meinem Auto nicht auf der linken Spur fahren dürfe, was überhaupt nicht stimmt. Ich verliere weitere 7 Minuten wegen diesem Idioten. Wenigstens gibt es diesmal bei den Zahlstellen keine Probleme. Nach Ancón hat es so dichten Nebel, dass ich zum ersten Mal meine Nebel-Rückleuchte einschalte und nur noch mit 60-70km/h fahre. Um 13.15h tanke ich bei Chancay. Vor Huacho wird das Wetter besser und die Sonne scheint. Um 15h erreiche ich Barranca. Das "Las Terrazas" ist nur 20m vom Strand entfernt. Sie finden meine Buchung nicht, darum dauert es bis ich mein Zimmer beziehen kann. In einem kleinen Restaurant geniesse ich mein Ankunftsbier an der Sonne. Nachher gehe ich bis zum Ende des Strandes und schau mir die Restaurants an. Viel sind geschlossen und die die offen sind schliessen um 18h. Am andern Ende des Strandes ist das "Tato" auch nur offen bis 18h, darum bestelle ich bereits um 17.30h mein Nachtessen. Lomo Saltado ist nicht schlecht, aber der Reis ist kalt. Maria ruft ausser sich an. Martha ihre Schwester die auf ihre Mutter aufgepasst hat während sie in Peru war ist unerwartet in Bangkok gestorben. Sie ist von Medan nach Bangkok geflogen um ihren Sohn zu besuchen. Dort viel sie aus dem Bett und starb kurze Zeit nachher, bevor die Ambulanz ankam. Den Sonnenuntergang verpasse ich fast, weil ich meine Essen bezahle. Zurück im Hotel noch etwas "Büro" und telefonieren mit Maria. Später ruft auch noch Vivian an. Maria ist natürlich sehr traurig, sie wartet lange zu bis sie es ihrer Mutter sagt. Die will dann gleich nach Balikpapan fliegen wo die Beerdigung stattfinden wird. Ich sage Maria, dass sie zuerst alles andere abklären soll, bevor wir die Flüge buchen. Es ist nach 23h wenn ich schlafen gehe.
(202km, 4h unterwegs)
Di 16.07.2019
Noch vor dem Frühstück ruft Maria an, sie hat Flüge für morgen buchen lassen. Das Frühstück findet im Freien auf der Terrasse statt. Ich habe auf 9h bestellt. Um 09.10h klopft es, mein Frühstück sei bereit. Ein Gast aus Lima kommt auch. Er kann Englisch und wir unterhalten uns ein wenig. Es hat Nebel und ist kühl. Ideal um meinen Reisebericht fertig zu stellen. Ich verlängere meinen Aufenthalt um eine Nacht und klemme mich hinter den Computer. Ich kann die Flüge nicht einchecken und sende Maria die Telefon-Nummer und die Tickets. Die kosten 12'000'000 IDR = 850 CHF. Ich hoffe ich bekomme das Geld für Mama und die Helferin zurück. Ich buche eine Unterkunft in Chimbote und stelle dann den Reisebericht fertig. Um 14h bin ich fertig und versende die E-Mails. Inzwischen hat sich der Nebel gelichtet und die Sonne scheint durch die Wolken. Ich gehe zum Südende des Strandes. Heute sind noch weniger Restaurants geöffnet wie gestern. Ich steige hoch auf die Klippe mit der Christus-Figur. Die ist 20m hoch und ziemlich hässlich. Dafür hat man eine gute Aussicht auf den Ort und die Küste. Auf dem Rückweg möchte ich ein Glas Weisswein trinken. Das gibt es aber nicht. Bei einem Glas süsser Rotwein schaue ich den Fischern zu. Die bringen den Fang mit kleinen Ruderbooten zum Strand. Dabei surfen sie gekonnt durch die mit 3m ziemlich hohen Wellen. Alle zusammen ziehen dann das Boot auf den Strand. Die Helfer bekommen dafür einen ziemlich grossen Fisch. Die Sonne kommt nun richtig aus den Wolken. Ich gehe zum Nordende des Strandes. Dort im gleichen Restaurant wie gestern bestelle ich bereits um 17h mein Nachtessen. Poulet-Schnitzel mit Pommes. Den Wein kann die Kellnerin auch heute nicht öffnen, ich helfe ihr. Am Flaschenrand splittert etwas Glas weg. Beim Entfernen verletze ich mich und mein Finger blutet ein wenig. Die Kellnerin gerät fast in Panik. Der Chef will mir eine neue Flasche bringen. Kurz vor Sonnenuntergang bin ich zurück im Hotel und gehe auf die Terrasse. Viele Kabel beeinträchtigen aber die Aussicht auf die Sonne. Nachher kläre ich per WhatsApp meine Söhne über meine Beziehung zu Vivian auf. Nach einem Gespräch mit Vivian gehe ich ins Bett.
Mi 17.07.2019
Meine Söhne geben ihren Kommentar ab, darum erwache ich bereits um 03h und gebe ihnen Antwort. Kann nachher kaum mehr einschlafen. Heute ist das Frühstück bereits um 08.45h bereit. Ich versuche das flüssige Kaffee-Konzentrat. Das ist wesentlich besser als der Nescafé. Heute ist es auf der Terrasse noch kühler und nebliger wie gestern. Ich packe zusammen. Um 10.30h fahre ich los. Ich brauche ¼h um aus dem Ort zu kommen. Dann geht es zurück auf die Panamericana Norte. Da hat es wenig Verkehr, fast nur Lastwagen. Die Autobahn führt mehr oder weniger die Küste entlang, immer in der Wüste. Bei Huarmey ist die Autobahn für ein paar Kilometer unterbrochen. Da zeigt sich auch gegen 12h zum ersten Mal die Sonne, dann sieht alles viel besser aus, nicht mehr grau in grau. Es weht zeitweise ein heftiger Wind, aber ausnahmsweise meistens von hinten. Es hat auch Warntafeln die vor Sandsturm warnen. Um 13h erreiche ich Casma. Auch hier fehlt ein Stück Autobahn. Der Verkehr nimmt jetzt merklich zu. Um 14.15h erreiche ich Chimbote. Das Hostal Las Orquídeas finde ich auf Anhieb und es gibt Parkplätze direkt vor dem Hotel. Das Zimmer ist etwas dunkel, aber dafür sehr ruhig, mitten im Zentrum. Ich gehe auf die Suche nach Zahnbürste, Whisky und meinem Ankunftsbier. Das finde ich im "Mar & Luna" am Hafen. Die Stadt ist nichts Besonderes, darum buche ich nach meiner Rückkehr ins Hotel ein Zimmer in Huanchaco. Der Hotelier will, dass ich mein Auto in die Hotelgarage bringe. Die Einfahrt ist aber genauso hoch wie mein Auto und der Parkplatz blockiert ein anderes Fahrzeug. Darum verzichte ich und lasse man Auto vor dem Hotel. Apero im Zimmer, wieder mit neuem Whisky. Zum Nachtessen gehe ich ins "Hugo", ein chinesisches Restaurant. Bier und Wein haben sie keines, nur Pisco Sour. Meine Nudeln sind gut, der Pisco auch, darum bestelle ich noch einen zweiten. Zurück im Hotel will mich der Hotelier umparkieren lassen. Ich verzichte, weil ich schon zu viel Alkohol getrunken habe. Um 21h bin ich im Bett.
(241km, 3¾h unterwegs)
Do 18.07.2019
Das Frühstück ist peruanisch, heisst nur Eier und Brot. Aber die Begrüssung und Bedienung ist sehr familiär! Ich kontaktiere Estephan, meinen Mitbewohner in Buenos Aires. Der kommt aus Ecuador. Er meldet sich auch umgehend. Er wird in Quito sein bis zum 12.August. Er offeriert mir auch eine Unterkunft seiner Eltern etwa ausserhalb von Quito. 35 USD/Tag für die Wohnung und 5 USD/Tag für das Parkieren meines Autos während ich auf Galapagos bin. Um 11.15h fahre ich los. Es geht eine Weile, bis ich aus der Stadt bin. Ich tanke noch zu einem unschlagbaren Preis, 12 PEN/Galone = 0.95 CHF/Liter. Dann geht es aber zügig weiter. Wie üblich sind fast nur Lastwagen unterwegs. Es ist neblig, alles grau in grau. Die Mehrheit ist Autobahn, nur immer wieder unterbrochen wenn es durch grössere Ortschaften geht. Meist bin ich in der Wüste unterwegs, aber immer wieder gibt es grüne Abschnitte, da wir dann intensiv Landwirtschaft betrieben. Obstplantagen und Gemüse. Weiter nördlich sind es dann vermehrt Zuckerrohr-Plantagen. Die Sonne zeigt sich bis ins Ziel nie. Huanchaco liegt am Südpazifik und ist offenbar bei Surfern und Kajak-Fahrern sehr beliebt. Es gibt hohe und regelmässige Wellen. Das Los Esteros Hostal liegt 10m vom Meer entfernt, nur eine Strasse liegt dazwischen. Mein Zimmer ist riesig, 10m bis zum Meer. Das Internet ist schwach, so muss ich tricksen. Ich esse ein Sandwich und dazu das obligate Ankunftsbier. Nachher plane ich die nächsten Stationen. Ich buche ein Hotel Piura und merke erst bei der Planung der Route, dass ich ein Etappenziel ausgelassen habe. Genau dieses Hotel ist nicht stornierbar. Ich kontaktiere das Hotel und schaffe es nach einigem hin und her, dass sie meine Buchung um einen Tag verschieben. Dann buche ich ein Hotel für morgen in Chiclayo. Das liegt auf ½ Strecke. Apero im Zimmer, von da habe ich die beste Aussicht auf das graue Meer. Jetzt wo ich einen Logenplatz für den Sonnenuntergang hätte. Zum Nachtessen gehe ich ins "Lighthouse". Da werde ich gleich auf Englisch angesprochen. Mein Schweinskotelett ist gross und gut. Zurück im Hotel genehmige ich mir noch einen Pisco puro. Ich glaube ich bin der einzige Gast der nicht surft oder Kajak fährt. Um 21h bin ich im Bett. Die hohen Wellen sind ziemlich laut.
(149km, 2¾h unterwegs)
Fr 19.07.2019
Zum Frühstück gibt es Spiegelei und Brötchen. Um 10.15h fahre ich los. Es geht gleich weiter wie es gestern aufgehört hat. Grau in Grau, Wüste und Plantagen. Erst kurz vor Pacasmayo, gegen 11.30h zeigt sich die Sonne. Es gibt jetzt auch mehr Unterbrüche auf der Autobahn. Das ist vor allem mühsam wegen den viele Schwellen. Die schweren Lastwagen fahren da nur im Kriechtempo darüber und es gibt darum immer wieder Staus. Um 13.30h erreiche ich Chiclayo. Das Ottavis Hotel finde ich ohne Probleme. Nur mit dem Parkieren gibt es Probleme. Die "Chefs de Trottoirs" wollen mich nicht in ihrem Revier, auch nicht für 3 Minuten. Der Wachmann der Bank neben dem Hotel erzählt etwas von Schwarzer Zone und schickt mich weg. Die Dame an der Rezeption weisst mich dann aber genau da hin wo ich stoppen wollte und ich kann mein Auto da parkieren. Ich deute dem Wachmann an, dass er ein Idiot sei. Er übersieht das geflissentlich. Ich richte mich ein und gehe dann zum Plaza de Armas. Der Platz selbst ist nicht schön, aber die Gebäude darum herum. Auf dem Rückweg find ich die peruanische Version der Rheinfelder Bierhalle. Das "Balta 512" scheint eine Institution zu sein. Ich geniesse ein Sandwich und ein Bier. Zum Nachtessen werde ich hierher gehen. Zurück im Hotel "Büro". Apero im Zimmer mit Sonnenuntergang, allerdings im Häusermeer. Ich parkiere mein Auto auf einem Parkplatz in der Nähe und gehe nachher ins "Balta 512" zum Nachtessen. Es ist Freitag und es gibt Cordon Bleu, der Fall ist klar. Es schmeckt sehr gut und wie es sein muss. Um 21.30h bin ich zurück, Dusche und telefoniere noch mit Vivian, dann gehe ich ins Bett.
(212km, 3½h unterwegs)
Sa 20.07.2019
Frühstück im Café im 7.Stock. Der Kaffee aus einer professionellen Espresso-Maschine ist sehr gut. Ein Gast am Nebentisch kommt mit mir ins Gespräch. Um 10h mache ich mich auf den Weg zum Parkplatz. Reinige noch die Scheiben und fahre dann los. Ich halte nach einer günstigen Tankstelle Ausschau. Ich finde auch eine für 12.19 PEN/Gal. Doch der Angestellte macht den ganzen guten Preis kaputt, weil er obwohl ich ihm sagte er müsse die 2 drücken einfach ok drückte. Das sieht man erst auf der Quittung und dann ist es zu spät. Ok oder 1 heisst verrechnen in CHF mit 3.5% Zuschlag und in der Schweiz dann nochmals die üblichen 1.75%. Die 2 bedeutet verrechnen in PEN mit 1.75% Zuschlag in der Schweiz. Da hätte ich auch für 12.60 PEN/Gal tanken können. Es sind zwar nur etwa 2 CHF für den Tank, ärgert aber trotzdem, vor allem weil man darauf hingewiesen hat. Es geht meistens durch die Wüste, heute aber bei Sonnenschein. Die Strasse ist fast immer 2-spurig und hat wenig Verkehr. Bezahlen muss man trotzdem und das nicht zu knapp 25 PEN = 7.50 CHF für 200km. Erst kurz vor Piura hat es wieder Ortschaften und es wird Landwirtschaft betrieben. Um 13.30h erreiche ich das Hotel Las Palmeras. Ich kann mein Auto neben dem Hotel parkieren. Das Zimmer ist noch nicht bereit, darum gehe ich mein Ankunftsbier trinken. Das Zimmer ist nichts Spezielles, dunkel und veraltet. Aber das Hotel ist nicht schlecht und hat sogar einen Pool. Beim Buchen eines Airbnb geht es wieder "peruanisch" zu und her. Bis ich weiss ob ich parkieren kann braucht es min. 5 Mitteilungen. Wenn alles klar ist, buche ich die Unterkunft, nur um 15 Minuten später die Mitteilung zu bekommen, dass ich die 2.Nacht in einem billigeren Zimmer verbringen muss und er mir für den Parkplatz etwas verrechnen will. Ich teile ihm mit, dass ich keinen Cent mehr bezahlen werde und er mir sogar 35 PEN zurückzahlen müsse. Falls er nicht einverstanden sei, müsse er die Buchung stornieren. Daraufhin habe ich nichts mehr gehört. Mal sehen was morgen passiert. Das alles passierte während dem Apero am Pool. Zum Nachtessen gehe ich in der Nähe des Plaza de Armas. Das "Don Parca" ist ein schönes Restaurant. Das "Lomo Don Parca al BBQ" schmeckt sehr gut. Zum Abschluss ein Flan und einen Pisco puro gegen den Frust. Um 21h bin ich zurück. Maria wollte heute Sonntag zurück nach Medan fliegen. Sie haben ihr den Flug aber versehentlich für morgen Montag gebucht. Sie musste am Flugplatz unverrichteter Dinge wieder umkehren und das morgens um 06.00h!
(214km, 3¼h unterwegs)
So 21.07.2019
Frühstück am Pool, schön aber nichts Besonderes. Ich muss mein Auto wegfahren. Dann noch etwas "Büro". Vom Airbnb in Máncora habe ich nichts mehr gehört. Ich fahre einfach mal hin. Es gibt notfalls viele Hotels. Um 11.15h fahre ich los und bin erstaunlich schnell aus der Stadt. Wahrscheinlich weil Sonntag ist. Jetzt ist die Umgebung zwar immer noch wüstenartig, aber mit Büschen überwachsen. Bei Sullana tanke ich nochmals für 12.20 PEN/Gal und zahle bar weil ich zu viel Bargeld habe. Mein Navi will mich wieder auf Irrwege schicken, ich habe das aber schon vorher bemerkt und fahre unbeirrt von den Vorschlägen auf der Panamericana Northe weiter. Diesmal ist der Grund, dass die Strasse als unbefestigt eingetragen ist und ich das blockiert habe. Es geht fast immer gerade aus, nur bei den Baustellen für neue Brücken hat es Kurven. Es weht ein starker Wind, auch heute mehrheitlich von hinten. Unterwegs nehme ich für 12km einen Autostopper mit. Bei der nächsten Zahlstelle steigt er aus mit seinen Brötchen und Getränke die er da verkauft. In dieser Gegend finden sie offenbar Öl, man sieht überall die typischen Pumpen. In der Nähe von Talara geht es steil bergab in ein grosses Tal nur um gleich wieder steil bergauf zu gehen. Es ist eine wilde Gegend mit vielen Öl-Pumpen. Nach El Alto geht es dann endgültig hinunter zum Meer. Um 14.15h erreiche ich Máncora. Die "Punta Pacífico Bungalows" liegen in einer schönen Anlage eingebettet nur 50m vom Strand. Für die erste Nacht habe ich ein Bungalow im 1.Stock. Die Besitzer sind nicht da, darum gibt es auch keine Diskussionen. Meine Nachbarn kommen aus Australien, sie ist ursprünglich Peruanerin und jetzt erst zum 3.Mal zurück in ihrer Heimat nach 37 Jahren. Mark und ich trinken Bier, Bertha macht uns gute Sandwiches. Es geht ein starker Wind und Wolken ziehen auf. Zum Sonnenuntergang zeigt sich die Sonne aber nochmals unter der Wolkendecke. Bertha geht zur Messe und ich mache mich auf den Weg zum Nachtessen. Im "Santiago" habe ich eine gute aber kleine Pizza. Die kleinste Pizza ever! Um 22h bin ich zurück.
(184km, 3h unterwegs)
Mo 22.07.2019
Frühstück gibt es erst um 9h. Das ist dann sehr mickrig, es gibt nicht einmal Milch für den Kaffee. Bertha hat Milch und gibt mir welche ab wenn ich zurück im Bungalow bin. So komme ich doch noch zu meinem Kaffee. Die Besitzerin kommt vorbei weil ich 2 Nächte länger bleiben will. Das geht, ich muss aber 2 Mal den Bungalow wechseln. Alle meine Geräte können sich ins Internet einloggen, ausser meinem Handy. Über meinen WLAN-Extender funktioniert es auch nicht. Sieht aus wie wenn es blockiert wäre. Ich nehme nicht an, dass sie hier dazu fähig sind, aber man weiss ja nie. Die 2 jungen Leute die zur Anlage schauen können gar nichts entscheiden, weder Milch kaufen noch ein Modem neu starten. Um 12h ziehe ich um und richte mich ein. Nach dem Umzug in den neuen Bungalow spaziere ich den Strand entlang bis zur Flussmündung. Auf dem Rückweg gibt es ein kühles Bier. Es hat ziemlich viele Leute und einige sind auch im Wasser, obwohl das weniger wie 20C° "warm" ist. Kite Surfen ist hier sehr populär, es hat auch viel Wind. Zu Hause buche ich das nächste Hotel, das letzte in Peru. Zum Sonnenuntergang und Apero gehe ich an den Strand. Zurück im Bungalow setze ich mich mit Bertha und Mark zusammen. Zum Nachtessen gehe ich in ein kleines Restaurant. Die Koteletts sind gut, dazu einen Pisco Sour, resp. zwei, weil Happy Hour ist! Um 22h bin ich zurück.
(5km zu Fuss)
Di 23.07.2019
Nach dem Frühstück bringt mich die Besitzerin mit dem Motorrad zur Wäscherei. Zu Fuss gehe ich wieder zurück, weil ich ja umziehen muss. Aber ich muss heute nicht umziehen. Um 11.30h mache ich mich auf den Weg zum Coiffeur. Es macht Spass da zu sitzen und den Jungen zuzuhören. Es geht schnell und kostet 10 PEN = 3 CHF. Nachher kaufe ich Milch, Crackers und Whisky ein und gehe zum Strand. Bei Bier und Sandwich geniesse ich den Nachmittag. Zurück zu Hause ab in den Pool und die Haare waschen. Zum Sonnenuntergang und Apero wieder an den Strand. Mit Bertha und Mark trinke ich noch den letzten Rest meines argentinischen Weines. Mark hat ganz andere politische Ansichten wie ich. Wir stimmen überein, dass wir nicht übereinstimmen. Zum Nachtessen gehe ich ins "Bamboo", Parrillada mit Reis und Pommes. Um 21h bin ich zurück.
(6km zu Fuss)
Mi 24.07.2018
Nach dem Frühstück plane ich meine Weiterreise und buche mein erstes Hotel in Ecuador. Estephan mein Mitbewohner in Buenos Aires hat mir vorgeschlagen der Küste entlang auf der "Ruta del Sol" zu fahren. Ich plane die Route. Um 12h muss ich dann den Bungalow wieder wechseln. Nachdem ich mich eingerichtet habe marschiere ich wieder den Strand entlang und genehmige mir ein Sandwich mit Bier. Um 15h hole ich meine Wäsche ab und bringe sie nach Hause. Heute ist die Anlage vollbesetzt. Viele neue Gäste sind angekommen. Apero wieder am Strand bei einem kitschigen Sonnenuntergang. Zum Nachtessen gehe ich ins vom Hotel empfohlene " Los Delfines". Ich verlange trockenen Rotwein, bekomme aber süssen und gebe ihn zurück. Zum Lomo Saltado gibt es darum wieder einen Pisco Sour. Diesmal nur einen, keine Happy Hour. Um 20.30h bin ich bereits zurück.
(5km zu Fuss)
Do 25.07.2019
Nach dem Frühstück bezahle ich die Rechnung. Sie sind nicht sehr entgegenkommend, obwohl ich 2 Nächte im teureren Zimmer gebucht habe, und sie einen Fehler gemacht haben, kommen sie mir beim Preis der Zusatznächte keine Sol entgegen. Ich mag nicht streiten. Ich räume noch meine warmen Kleider weg und hole Sommerkleider hervor. Um 11.30h fahre ich los. Im Ort lade ich sicherheitshalber noch Guthaben auf mein Handy, meines ist aufgebraucht. Die Strecke führt der Küste entlang, am Anfang eher Landeinwärts. Bei Carpitas will es der Zoll genau wissen, er will alle meine Papiere sehen, obwohl wir noch 100km von der Grenze entfernt sind. Nach 5 Minuten kann ich weiter fahren. Nachher erreiche ich wieder die Küste und es geht den Strand entlang weiter. Es gibt mehrere Touristenorte. Um 13h erreiche ich das "Nauti-k Beach Hotel", das liegt 8km ausserhalb von Zorritos. Obwohl auf booking.com alle Zimmer Meerblick haben sollten, stimmt das nicht. Die Mehrheit hat keinen, auch meines nicht. Ein besseres Zimmer würde 200 PEN = 60 CHF Aufpreis kosten, das wären dann 100 CHF. Ohne mich. Das Essen hat normale Preise, aber das Bier ist 3 Mal so teuer wie üblich. Hier kosten 3dl 10 PEN, normal kosten 6dl 7-8 PEN! Ich geniesse es trotzdem. Nachher "Büro" im klimatisierten Zimmer. Um 16h auf ein weiteres Bier an den Strand, aber aus meinem Auto. Ich spaziere ein Stück den endlosen Strand entlang. Aber da gibt es nicht viel zu sehen. Zurück beim Hotel lege ich mich in einen Liegestuhl am Schatten und geniesse mein Bier. Vor dem Sonnenuntergang gehe ich zurück um zu Duschen usw. Rechtzeitig zum Sonnenuntergang bin ich zurück am Strand, diesmal mit Whisky und Crackers. Um 19.30h zum Nachtessen im Hotel. Da ist nur noch ein Paar, sonst niemand. Die andern sind wohl vor den Preisen geflüchtet. Mein "Lomo a lo pobre" schmeckt gut, ist aber wesentlich kleiner wie üblich. Bereits um 20h bin ich zurück im Zimmer. Ich habe Antwort zu meiner Anfrage wegen der Fähre von Cartagena nach Europa bekommen. Die fährt gemäss Fahrplan am 9.Oktober nach Bremerhaven und kommt da am 1.November an. Passt gut in meine Pläne. Auch für Vivian passt das, sie würde am 10.Oktober ankommen und etwa 2 Wochen bleiben. Vor lauter planen schlafe ich schlecht.
(82km, 1½h unterwegs)
Fr 26.07.2019
Das Frühstück ist wie erwartet ziemlich mickrig, aber es gibt wenigstens Kaffee und Milch. Nach dem Frühstück packe ich und bezahle meine Rechnung in bar. Um 10h fahre ich los, inzwischen scheint die Sonne. Es hat jetzt vermehrt Bananen-Plantagen und grosse Reisfelder. In Tumbes halte ich an. Meine Rechnung geht auf, hier gibt der BCP-Geldautomat auch USD aus, und diese ohne Gebühren. Ich beziehe 600 USD und wechsle nachher meine restlichen 850 PEN in 257 USD um. Das sollte fürs erste reichen, USD ist die offizielle Währung in Ecuador. Nach 20 Minuten fahre ich weiter. Bis zur Grenze sind es noch 30km. Da wird es dann ziemlich mühsam. Ich werde von einer Stelle zur andern geschickt. Nach knapp einer Stunde habe ich die Ausreise geschafft und die Einreise für mich auch, aber für mein Fahrzeug werde ich und zwei Holländer in die Zollstation in Chacras weiter geschickt. Da vergeht dann nochmals 1¼h bis ich endlich meine Papiere habe. Um 13.30h geht es weiter, nur um 7km weiter wieder gestoppt zu werden. Diesmal von der Polizei. Hier in Ecuador braucht man keine Versicherung. Personenschäden werden vom Staat übernommen, heisst es. Ich fahre durch riesige Bananen-Plantagen nach El Guabo. Mein Hotel heisst bezeichnenderweise "Puerto Banana". Um 14.30h bin ich da. Die Bauqualität des Hotels ist sehr gut, besser als alles bis jetzt in Südamerika. Ich richte mich ein und suche dann eine SIM-Karte und ein Bier. Bis die SIM-Karte aktiviert ist trinke ich mein Ankunftsbier. Vivians Handy ist weg, vermutlich geklaut, aber sie kann das Handy von Karin haben. Zurück im Hotel buche ich meine zwei nächsten Unterkünfte. Apero im Zimmer. Zum Nachtessen gehe ich ins "Pecos Bill". Das Filet Mignon ist sehr gut. Um 20h bin ich zurück und geniesse ein Vollbad in der etwas kleinen Badewanne. Da das Internet sehr gut ist, lade ich alle meine fehlenden Bilder auf den OneDrive und gehe dann schlafen.
(124km, 4¾h unterwegs, davon 2¼h am Zoll)
Sa 27.07.2019
Nach dem Frühstück noch etwas "Büro" und umpacken von kalt auf warm. Es ist bewölkt und nieselt immer wieder etwas, aber es ist warm. Um 11.15h fahre ich los. Ich bin nun wirklich in den Tropen, nicht nur geografisch. Am Anfang hat es vor allem Bananen-Plantagen. Später eher Kakao-Plantagen, dann Zuckerrohr-Plantagen. In der grossen Ebene gibt es dann auch viele Reisfelder. Es hat viel Verkehr bis Puerto Inca. Bei Nueva Colonia, biege ich von der E25 auf die E40 ab. Jetzt scheint entgegen der Prognose auch die Sonne. Inzwischen bin ich bereits 3 Mal von der Polizei angehalten worden. Die Einfahrt in Guayaquil ist grossartig. Eine 6-spurige Autobahn führt über den Rio Guayas. Ins Stadtzentrum führt ein Tunnel. Das "YU! Smarthotel" liegt nahe am Fluss, 200m vom Malecon. Nachdem ich mich im modernen aber kleinen Zimmer eingerichtet habe gehe ich dahin. Ich suche ein Bier, das ist aber ziemlich schwierig. Es hat hier fest installierte "Chilbi-Bahnen", auch ein Riesenrad und vor allem viele Leute. Später erfahre ich, dass in diesen Tagen das "Fiesta de Guayaquil" stattfindet. Es ist eine friedliche Stimmung und ich finde doch noch ein Bier mit Hotdog. Nach etwa 2km kehre ich um. Zurück im Hotel verschicke ich eine WhatsApp mit Bildern. Apero im "Garten", das ist ein Platz im Freien, 3x6m! Zum Nachtessen gehe ich ins "Picanteria la Culata" einem schönen Fisch-Restaurant. Mein Fischgericht an Knoblauch Sauce ist sehr gut und riesig. Halbe Flaschen Wein haben sie nicht, aber sie markieren die Hälfte auf dem Etikett und geben mir die ganze Flasche für 10 USD. Gegen 21h bin ich zurück.
(166km, 2¾h unterwegs und 5km zu Fuss)
So 28.07.2019
Das Frühstück ist mickrig, kein Ei, nur Toastbrot, aber wenigstens Milch und Joghurt. Um 10.30h fahre ich los. Ich bin schnell ausserhalb der Stadt. Auf der E40 hat es viel Verkehr, alle wollen an den Strand, obwohl es bewölkt ist. Die Gegend ist hügelig und die Strasse kurvenreich, aber 4-spurig. Man sieht nicht viel, weil neben der Strasse meist Bäume wachsen. Nach 35km stoppe ich bei einer Tankstelle. Ich bin im Diesel-Paradies gelandet 1.05 USD/Galone = 0.28 USD/Liter! Benzin ist 3 Mal so teuer. Weil ich keine Ecuador-Nummernschilder habe will mir die Dame zuerst kein Diesel geben. Erst nachdem ich ihr die Bewilligung gezeigt habe bekomme ich den Tank gefüllt. Der Diesel-Preis ist offenbar überall gleich. Mein Navi will mich nach dem Tanken auf einen 200km Umweg schicken. Ich setze mein nächstes Ziel auf San Pablo und das Navi ist wieder zufrieden. Nach der Abzweigung nach Playas hat es kaum mehr Verkehr. Dafür ist die Strasse auch nicht mehr so gut bis auf den Abschnitt vor San Pablo, der ist ganz neu und vermutlich auch der Grund für die Probleme mit dem Navi. Um 13.30h bin ich am Ziel in Montañita. Um das Hotel Kundalini zu erreichen lande ich zuerst in einer schmalen Strasse. Ein parkiertes Auto versperrt den Weg und ich muss wieder rückwärts auf die Hauptstrasse fahren. Mein Bungalow ist noch nicht bereit. Ich erkunde die schöne Anlage und genehmige mir mein Ankunftsbier mit einem sehr guten Choripan, eine gegrillte Chorizo-Wurst in einem guten Brot. Um 15h kann ich einziehen und richte mich ein. Der einzige Nachteil, es liegt gleich neben der Rezeption. Es ist sehr schön eingerichtet. Nachher erkunde ich den Strand, der ist lang aber nicht speziell einladend. Es gibt gleich mehrere Hotels die in einem Stil gebaut sind, dass sich Architektur-Liebhaber fast übergeben müssen. Zurück ist Apero angesagt. Im Restaurant ist Happy Hour. Pisco Sour gibt es hier nicht mehr, ich trinke einen mittelmässigen Mojito, dafür gibt es zwei davon. Zum Nachtessen gehe ich ins nahe Zentrum. Das "Pigro" ist ein gutes italienisches Restaurant ohne Pizzas. Meine Cannelloni sind sehr gut und viel, dazu ein Glas Rotwein. Den füllen sie wenn sie sich unbemerkt fühlen aus einem Tetra-Pack in eine Wein-Flasche um und schenken dann für alle sichtbar aus dieser ein! Er schmeckt trotzdem gut. Nach 21h bin ich zurück.
(176km, 2¾h unterwegs und 3km zu Fuss)
Mo 29.07.2019
Das Frühstücks Buffet ist nicht schlecht. Leider gibt es nur Toastbrot. Dafür sogar Nature-Joghurt und heisse Milch. Nachher plane ich meine Weiterreise. Die Prognosen sind nicht gut für die nächsten Tage. Ich verlängere meinen Aufenthalt trotzdem um eine Nacht. Vielleicht wird es besser, denn ich habe wieder die langen Hosen an, weil es mit 20C° kühl ist. Ich kläre meinen Rückflug ab. Es ist wieder so, dass ein Retourflug viel billiger ist als ein einfacher Flug. Meine Nachbarn sind Schweizer, aus dem Unter-Wallis und wir reden "natürlich" englisch! Es hat auch noch ein Paar aus der Deutsch-Schweiz, aber ich habe mich nicht geoutet. Am Nachmittag gehe ich in den Ort um Whisky zu kaufen, der ist hier viel teurer als in Peru. Am Strand geniesse ich ein Bier und Empanadas. Nach 1h mache ich mich den Strand entlang auf den Heimweg. Die Flut ist vorbei, jetzt kann man den Strand wieder passieren. Andy der Schweizer vom Zürichsee kommt vorbei, wir reden eine Weile und er will mein Auto sehen. Apero am Strand ohne Sonnenuntergang, nur weit weg ist ein roter Streifen zu sehen. Zum Nachtessen gehe ich ins "Tambo". Das ist ein peruanisches Restaurant, darum gibt es auch einen Pisco Sour. Tallarin Lomo Saltado schmeckt sehr gut. Der Kellner aus Venezuela spricht gut Englisch und wir unterhalten uns ziemlich lange. Um 21h bin ich zurück.
(3km zu Fuss)
Di 30.07.2019
Nach dem Frühstück rede ich mit Maria. Sie muss Miando dazu bringen endlich seine Schulden zu begleichen, sonst werde ich die Schulden ihrer Mutter nicht mehr weiter durch die Vorauszahlung meiner Miete weit in die Zukunft abtragen. Sie hat Efraim für den Guitarre-Unterricht angemeldet. Nachher suche ich eine Unterkunft für morgen. Ich buche in Puerto López, das sind nur 44km von hier. Dann plane ich die weiteren Abschnitte. Es werden insgesamt 5 sein. Ich frage noch in Crucita dem übernächsten Ziel nach. Es ist bewölkt und nieselt, gut um am Computer zu sitzen. Am Nachmittag gehe ich ins hässliche Nachbarhotel, das "Dharma Beach", um etwas zu essen, unser Restaurant ist geschlossen. Mein Schnitzel-Sandwich schmeckt gut. Zurück im Zimmer etwas ausruhen, dann Apero vor dem Bungalow, es nieselt wieder. Im Restaurant spielt eine Live-Band, darum setze ich mich dorthin und trinke ein Glas Weisswein. Zum Nachtessen wieder ins Zentrum, diesmal ins "Tiki Limbo". Die Sizzling Fajitas schmecken sehr gut, dazu gibt es Tacos. Es nieselt und alles ist nass. Um 20.30h bin ich zurück.
Mi 31.07.2019
Zum Frühstück scheint für kurze Zeit die Sonne. Nachher noch etwas "Büro". Ich kontaktiere das Hotel "Cuello de Luna" des Schwagers von Rolf. Er hat mir das empfohlen und ich fahre da sowieso vorbei. Um 11.45h fahre ich los. Es nieselt immer wieder und die Wolken hängen tief. Etwa die Hälfte der Strecke führt durch den Dschungel, oder eben Regenwald, was eher zutrifft. Bereits nach ¾ h erreiche ich Puerto López. Die "Tuzco Lodge" liegt etwas erhöht und 600m vom Strand entfernt. Es ist ein kleines, schönes und verwinkeltes Hotel. Ich richte mich ein und gehe dann zum Strand auf mein Ankunftsbier. Hier hat es, im Gegensatz zu den meisten andern Orten, viele kleine Beizen am Strand. Mein Bier muss zuerst eingekauft werden und auf dem "Salade del Puerto" fehlt zuerst der Thon, aber schlussendlich kommt alles gut. Ich erkunde den Ort zwischen den beiden Flüssen. Am Südende gibt es einen Fischmarkt, da verkaufen die Fischer ihren frischen Fang. Auf dem Rückweg kaufe ich noch Crackers für den Apero. Beim Besichtigen des schönen Pools treffe ich den Besitzer. Er zeigt mir stolz die Errungenschaften des Hotels. Sauna, Massageraum und einen Kräutergarten mit vielen verschiedenen Pflanzen. Ich buche ein Hotel für morgen. Auf Airbnb geben sie keine Antwort oder es ist bereits ausgebucht, obwohl noch als buchbar im System. Das Hotel auf booking.com wir total falsch angezeigt. Nach dem Buchen will ich schon nachfragen, da schickt mir das Hotel die Wegbeschreibung. Wieso sie das auf booking.com nicht korrigieren ist mir ein Rätsel. Da kann ich vermutlich nur eine Nacht bleiben. Darum suche ich für die nächste Nacht weiter, buche aber noch nichts. Apero auf der gedeckten Dachterrasse mit Blick aufs Meer, aber ohne Sonne. Zum Nachtessen gehe ich ins vom Hotel empfohlene "Patacon Pisa'o". Das ist ein kleines kolumbianisches Restaurant, das merke ich aber erst nachdem ich schon bestellt habe. Patacon ist ein Fladen aus Bananen-Mus, der im Öl frittiert wird, sieht aus wie ein "Fasnachts-Chüechli", aber nicht süss. Dazu Schweinefleisch-Streifen an guter Sauce und ein Salat. Gegen 22h bin ich zurück.
(44km, ¾h unterwegs und 5km zu Fuss)
Do 01.08.2019
Das Frühstück findet beim Pool statt. Das Essen ist nichts Besonderes, aber es ist schön zum Sitzen. Ich reinige wieder einmal meine Scheiben und fahre dann um 10.30h los. Zuerst ist es wieder bewölkt, aber bei Machalilla kommt die Sonne zum Vorschein. Beim Mirador El Rocio halte ich kurz an um die schöne Aussicht auf die Küste festzuhalten. Die Strasse führt mal der Küste entlang, dann geht sie wieder ins Hinterland, abwechslungsreich. Auch die Vegetation, mal Urwald, dann wieder karge Büsche. Wenn man an der Küste in der Luft viele Kormorane und Pelikane sieht, heisst das es hat hier Fischer. Die Strecke die das Navi vorschlägt nach San Lorenzo vorschlägt führt zu einer Raffinerie und ist gesperrt, offen nur für Mitarbeiter. Aber der Umweg hält sich in Grenzen. Manta umfahre ich grossräumig. Bei Crucita verlasse ich die E15 und biege auf eine ziemlich schlechte Strasse ab. Die letzten 8km sind ziemlich holprig. Um 13.15h bin ich in La Boca. Meine Unterkunft "Cabañas Vistamar" hat den richtigen Namen. Von meinem Zimmer sehe ich direkt auf das nur 20m entfernte Meer. Der Besitzer ist Ecuadorianer, spricht aber sehr gut Englisch, weil seine Frau aus New York kommt. Er organisiert für mich ein Zimmer im Nachbar-Hotel. Ich richte mich ein und geniesse das Ankunftsbier auf der Terrasse vor meinem Zimmer. Es gibt hier viele Kormorane und Pelikane, faszinierend denen zuzuschauen wie sie im starken Wind scheinbar ohne Aufwand fliegen. Nachher erkunde ich den Strand. Der ist voll mit Schwemmholz vom nahen Rio Portoviejo. Am Ende der Strasse hat es einen grossen Parkplatz, da stehen einige Busse die Badegäste aus Portoviejo hierher bringen. Es gäbe 10 Restaurants, aber nur 2 sind offen. Kein Problem, ich bekomme das Nachtessen in meiner Unterkunft. Später schaue ich mir die Unterkunft im "Boca Beach" an, sie ist gut, kostet aber auch 50 USD inkl. Frühstück. 10 USD mehr als ich jetzt bezahle. Apero auf der Terrasse mit einem schönen Sonnenuntergang. Zum Nachtessen bringen sie mir Poulet-Brust gebraten mit Gemüse und Reis. Schmeckt sehr gut. Ich esse in meinem Zimmer, weil es draussen mit dem starken Wind doch zu kühl ist. Um 22h bin ich im Bett.
(162km, 2¾h unterwegs)
Fr 02.08.2019
Schon vor dem Frühstück die gute Nachricht, der angekündigte Gast für mein Zimmer hat abgesagt, ich kann bleiben. Das Frühstück ist ziemlich mickrig, aber die Aussicht dazu ist gut. Es scheint sogar ein wenig die Sonne. Nachher ist "Büro" angesagt. Ich habe die Bestätigung für die Fähre von Cartagena nach Bremerhaven bekommen. Sie soll am 9.Oktober ablegen und am 1.November ankommen. Nach 13h habe ich Hunger und gehe den Strand entlang zum Restaurant "Don Pepe". Die Poulet-Schnitzel sind sehr dünn aber gut, dazu Patacones, Reis und natürlich ein Bier. Auf dem Rückweg erkunde ich noch ein wenig die andere Seite des Strandes. Die Sonne zeigt sich wieder. Nachher Siesta. Dann versuche ich einen Flug von Cartagena nach Amsterdam zu buchen. Alles klappt, nur kommt am Schluss die Meldung "Es steht keine Zahlungsmöglichkeit zur Verfügung". Ich kontaktiere KLM und bekomme zur Antwort ich solle eine Nummer in Deutschland anrufen. Die Buchung ist in meinem Profil, darum kann ich keine neue Buchung machen. Eine Weile später schaue ich nochmals nach und siehe da die Buchung ist weg. Neuer Versuch und diesmal klappt es auch mit dem Bezahlen. Ich buche einen Retourflug, weil das nur halb so teuer ist wie ein einfacher Flug??? Zum Nachtessen bekomme ich ein gutes Poulet-Geschnetzeltes mit Reis. Sie verrechnen 5 USD inkl. Bier pro Nachtessen. Um 22h bin ich im Bett.
(2km zu Fuss)
Sa 03.08.2019
Nach dem Frühstück heisst es packen. Um 10.30h verabschiede ich mich und fahre los. Nach ein paar Kilometern tanke ich, diesmal ohne Probleme. Der nächst grössere Ort ist Portoviejo. Da geht es dann auf die E30, die werde ich benutzen bis Quito. Bis San Placido geht es ziemlich flach weiter. Aber dann geht es hoch. Bei San Miguel, nicht dem Bier, bin ich auf 450müM. Die E30 bleibt nun etwa auf dieser Höhe, immer auf dem Grat, von einem Tal zum anderen. Viele Kurven und immer auf und ab. Es geht fast immer auf beiden Seiten der Strasse steil nach unten. Manchmal kann man einen Blick erhaschen, aber meist sieht man nicht weit, weil die Vegetation tropisch ist. Erst bei Pichincha ist man wieder unten im Tal. Da gibt es viele Plantagen, unter anderem auch Palm-Öl-Plantagen. Davon habe ich noch nie etwas gehört. Um 14.15h erreiche ich Quevedo. Das Golden Hostal finde ich auf Anhieb. Ich bin offenbar der einzige Gast. Ich richte mich ein und entsorge meinen Camembert, Butter und anderes, das ich schon lange nicht mehr an der Kühle hatte. Es stinkt fürchterlich. Fürs Waschen verlangen sie hier 1.50 USD/Stück, ich verzichte. Mein Ankunftsbier ist inzwischen kühl. Nachher erkunde ich die Umgebung. Ich bin am Stadtrand, was an dieser Umgebung so gut sein soll, weiss ich nicht, wird aber auf Booking.com gelobt. In einem Club-Restaurant esse ich ein Sandwich, dazu ein grosses Bier, alles für 3.75 USD. Ich habe unterwegs hierher viele Pickups gleicher Art wie im Iran gesehen, sogar oft auch blau wie dort. Bei meinem Hotel steht einer, es ist ein Nissan Junior. Ich finde heraus, dass der seit vielen Jahren nur noch im Iran gebaut wird, von einer iranischen Firma, nicht mehr von Nissan. Im Hotel geniesse ich eine heisse Dusche. Apero vor meinem Zimmer. Zum Nachtessen gehe ich ins nahe "Gordo Glenn", die sind spezialisiert auf Parrillada (Grill). Meine Grillplatte für eine Person ist gross und sehr gut, es hat sogar Blutwurst dabei. Dazu gibt es russischen und normalen Salat sowie frittierte Yuca. Zurück im Hotel habe ich ein ernstes Gespräch mit Maria, erzähle aber nichts von Vivian.
(182km, 3¾h unterwegs)
So 04.08.2019
Maria ruft an, sie hat langsam realisiert, dass es ernst gilt. Normalerweise rastet sie aus, heute nicht. Später ruft Vivian an, ihr Sohn hat im Suff einen Unfall mit ihrem Auto gebaut. Ein bisschen viel vor dem Frühstück. Dieses ist nicht schlecht, es gibt sogar Joghurt und Milch. Nachher gratuliere ich Mami zum Geburtstag, alle sind da versammelt. Ich buche mein Hotel bei der Laguna Quilotoa, einem Kratersee auf 3900müM. Am Nachmittag gehe ich zum Malecon am Rio Quevedo. Da ist nicht viel los, fast alle Geschäfte sind geschlossen. Ich könnte ein Bier trinken, aber sie haben nur 1-Liter Flaschen und das ist mir dann doch zu viel. Zurück im Hotel geniesse ich ein Bier vor meinem Zimmer. Zum Nachtessen gehe ich wieder ins "Gordo Glenn". Diesmal bestelle ich etwas kleineres, dafür noch eine Schweins-Grill-Wurst und einen russischen Salat dazu. Es ist wieder viel zu viel. Während ich noch mein Bier trinke kommt ein Junge und fragt mich etwas, ich verstehe ihn nicht, aber er schaut auf meine Resten. Ich sage ihm er könne das essen wenn er will, und er will und wie, er verschlingt fast den ganzen Rest. Doch noch ein Aufsteller heute. Um 20.30h bin ich zurück und telefoniere noch mit Vivian, später auch mit Maria.
(4km zu Fuss)
Mo 05.08.2019
Vor dem Frühstück noch etwas "Büro". Zum Frühstück gibt es heute ein Schinken-Käse-Eier-Toast. Nachher packen und Scheiben waschen und bezahlen, 69.44 USD in bar. Um 11h fahre ich los, es ist bewölkt. Die ersten 50km fahre ich in der grossen Ebene mit vielen Plantagen. Es steigt leicht aber stetig an bis auf 500müM. Bei Germania geht es dann richtig in die Berge. Die nächsten 50km geht es von 500 auf 4000müM, das sind 7% durchschnittliche Steigung. Es hat kaum Verkehr. Es ist eine schöne Fahrt durch die tropischen Wälder mit unzähligen Kurven. Manchmal muss ich sogar in den 1.Gang schalten, weil es so steil ist und der Turbolader nicht mehr auf die nötige Drehzahl kommt. Am meisten stören die Schwellen. Die gibt es in allen Varianten. Die fieseste ist wenn 2 Schwellen kurz hintereinander folgen mit nur einer Tafel oder gar keine und die zweite ist gut sichtbar angemalt, aber die erste nicht. Einmal hat es mich so richtig erwischt, alles ist herumgeflogen. Auf 3000müM erreiche ich die Wolken, jetzt geht es im Nebel weiter. 10 Minuten später, auf 3600müM komme ich aus den Wolken, blauer Himmel und Sonnenschein. Dafür stürmt es jetzt ziemlich heftig. In Apagua auf 4010müM stoppe ich schnell und mache ein paar Fotos. Nachher geht es bergab bis nach Zumbahua auf 3500müM, da verlasse ich die E30 um nach Quilotoa zu Fahren. Das Runa Wasi Hotel auf 3865müM ist klein und gemütlich. Ich weiss nicht wie lange das Wetter so bleibt, darum mache ich mich bald auf den Weg zum nahen Kraterrand. Von da hat man eine Super-Aussicht auf den 500m tieferliegenden Kratersee Laguna Quilotoa und den Cotopaxi in der Ferne, der reicht auf 5897müM. In einem kleinen Restaurant am Kraterrand mit Aussicht geniesse ich mein Ankunftsbier und ein Sandwich. Alles kostet 4 USD, aber das Mädchen das mich bedient hat kein Rückgeld, so nehme ich ein Souvenir und zahle noch 50 Cent drauf. Ich gehe noch ein Stück dem Kraterrand entlang, imposant, denn 2m neben mir geht es 500m fast senkrecht hinunter. Man könnte runter marschieren oder für 10 USD mit einem Maultier reiten, aber ich verzichte auf 4000müM und bei starkem Wind auf diesen Ausflug. Im Zimmer ist es kalt, mein Elektro-Öfeli funktioniert kaum, weil sie hier 120V satt 230V haben. Ich mache noch etwas "Büro". Zum Apero scheint die Sonne ins Zimmer und wärmt ein wenig. Um 18.30h klopft es und ein Angestellter kommt um den Holzofen in meinem Zimmer anzuheizen und mich zum Nachtessen zu holen. Das Essen ist nichts Besonderes. Ich trinke ein kleines Bier dazu. Es sind noch 2 Paare aus Frankreich da, die kennen sich aber nicht. Um 19.30h bin ich bereits im warmen Bett und warte noch auf einen Anruf von Vivian.
(122km, 2½h unterwegs)
Di 06.08.2019
Das Frühstück ist nichts Spezielles, ziemlich mickrig wie hier allgemein üblich. Das Internet funktioniert nicht, es ist 10C° im Zimmer und draussen stürmt es wie blöd. Ich beschliesse früher loszufahren wie geplant. Es scheint hier üblich zu sein, dass man kein Rückgeld hat. Mein Bier wird darum zum teuersten seit langem, 3.25 USD für eine kleine Flasche, weil er nicht mehr Kleingeld hat. Das Paar aus Frankreich, dass gestern mit mir am Tisch sass wollte eigentlich zu Fuss ein Stück weit marschieren und dann mit dem Bus nach Quito. Wegen des starken Windes verzichten sie aber und kommen mit mir bis Pujilí. Die Fahrt bis dahin ist sehr schön, aber stürmisch. Es gibt hier Felder bis auf 4000müM. Nach 35km sind wir auf 4014müM und 24km später wieder auf 3000müM. Das Bus-Terminal in Pujilí finden wir auf Anhieb und verabschieden uns dort. Jetzt geht es flach auf einer bis zu 8-spurigen Autobahn weiter bis zu meinem Ziel. Nur die letzten 1.5km sind schlecht, ein staubiger Feldweg führt zum Hotel Cuello de Luna. Der Weg lohnt sich aber, es ist eine alte Hazienda mit viel Geschmack umgebaut zu einem kleinen Hotel. Ich bin nun "nur" noch auf 3150müM und es ist viel wärmer. Im Zimmer gibt es eine Feuerstelle und einen Elektro-Ofen, zudem hat es im Bett eine Heizdecke die für jede Seite separat geregelt werden kann. Ich geniesse mein Ankunftsbier im "Wohnzimmer" wie sie es nennen. Da ist es angenehm warm und man sieht die Umgebung. Da erledige ich auch die tägliche "Büro" Arbeit. Das Internet funktioniert auch hier nicht, es soll morgen repariert werden. Nachher erkunde ich die Hazienda. Da gibt es Truthähne, Gänse, Pferde, eine Kuh, eine Ziege, ein Lama und zwei Bernhardiner. Richtig idyllisch. Der Vulkan Cotopaxi ist nur 18km entfernt und man sieht ihn gut, allerdings hat es Wolken um den Gipfel. Zwei Frauen aus Deutschland treffen ein, wir plaudern etwas. Ich geniesse die Ruhe im kleinen windgeschützten Garten. Rolf aus der VAW hat mir diesen Ort empfohlen, Ismael ist sein Schwager. Er ist im Moment alleine mit seinem Sohn Adrian hier, der Rest der Familie weilt in der Schweiz. Apero mit den letzten Sonnenstrahlen. Dann zurück ins Wohnzimmer. Dort treffe ich Ismael, er ist Tour-Leiter und kommt von einer Tour zurück. Wir reden ziemlich lang, bis ich zum Nachtessen gerufen werde. Die zwei Frauen aus Deutschland laden mich an ihren Tisch ein. Zum Essen gibt es einen guten Fisch, hat nur etwas viel Gräte. Wir haben einen lustigen Abend zusammen. Um 21h bin ich im Bett.
(101km, 2h unterwegs)
Mi 07.08.2019
Die Heizdecke hat sich bewährt, nur der Trafo direkt unter dem Bett hat etwas gestört. Um 08.30h gehe ich zum Frühstück und verabschiede mich von den beiden Frauen. Das Frühstück ist gut, mit richtigem Kaffee mit Milch aus einer Jura-Maschine. Spiegeleier, gutes Brot, Früchte und Fruchtsaft runden das Angebot ab. Nach dem üblichen Morgen-Prozedere verschiebe ich den Trafo und klemme ich mich nachher hinter den Computer und beginne mit der Auswahl der Bilder für meinen Reisebericht. Heute ist der Himmel bedeckt, darum ist das kein Problem. Bis 17h sind die Bilder ausgesucht und die Orte eingefügt. Zwischendurch eine Pause von etwa 1h, bis die Bilder hochgeladen sind. Das Internet funktioniert wieder, aber sehr langsam. Apero im "Wohnzimmer". Heute sind wir 7 Gäste, ein Paar aus Frankreich und 4 Leute aus Polen. Zum Nachtessen gibt es frisch geschlachtetes Poulet. Ismael setzt sich zu mir und isst ausnahmsweise auch. Er erzählt wie der Ausbruch des Cotopaxi der nur 17km entfernt ist 2015 sein ganzes Geschäftsmodell umgeworfen hat. Der Nationalpark war für 1½ Jahre gesperrt. Die Touren haben andere Ziele angesteuert und sind nachher nicht mehr zurückgekommen, auch weil man mit der neuen Autobahn so schnell hier ist, dass man die Touren ab Quito machen kann. Um 21h bin ich im Bett.
Do 08.08.2019
Das Frühstück ist wieder super. Ich bezahle das Hotel via PostFinance, Ismael hat ein da USD-Konto. Nachher mache ich an meinem Reisebericht weiter. Um 13h sind die Texte für die Bilder bis jetzt drin. Ich plane die Route bis Quito und lade sie aufs Navi. Nachher erledige ich noch dies und das. Zum Apero verschwinden die Wolken am Cotopaxi, da muss ich gleich ein paar Fotos machen. Zufällig meldet sich Bernard genau dann und fragt ob ich den Cotopaxi gesehen habe. Ich verschicke ein Bild an alle. Das Nachtessen ist heute sehr gut, im Ofen gebackenes Rindfleisch mit Kartoffeln und Gemüse und einem guten Tomatensalat. Ein Paar aus Süd-Korea campiert hier. Ich rede mit ihnen am offenen Feuer. Später gesellt sich noch Ismael dazu. Er wird mit Rolf und einigen andern im Dezember Patagonien unsicher machen und die Carretera Austral befahren. Bis ich zurück im Zimmer bin, ist Vivian bereits eingeschlafen.
Fr 09.08.2019
Heute ist der Jahrestag von Maria und mir. Ich weiss nicht ob sie daran gedacht hat. Sie wollen zu "Hallo-Hallo" gehen, aber den gibt es inzwischen nicht mehr, erzählt sie mir später. Nach dem Frühstück packe ich zusammen und erledige noch etwas "Büro-Arbeiten". Ich kann nicht zu früh losfahren, weil Estephan erst heute zurück von der Küste kommt. Ich unterhalte mich noch lange mit Adrian, dem Sohn von Ismael, während er am Kochen ist. Um 14.15h fahre ich los, auf der Naturstrasse bis zur Autobahn Panamericana Sur (E35). Dort hat es ziemlich viel Verkehr. Da die Strasse aber oft 6-spurig ist, ist das kein Problem. Ich bin viel schneller in Cumbaya, einem Aussenquartier von Quito, da wie erwartet. Natürlich ist genau jetzt mein Data-Packet fertig. Ich muss zuerst die SIM-Karte von Ecuador einsetzen und ein Data-Packet aktivieren, bevor ich Estephan anrufen kann. Sie sind noch nicht fertig mit meiner Wohnung, darum gehe ich mit Estephan spazieren. Ich bin da in einem Bonzen-Quartier mit eigenem Park gelandet. Er zeigt mir die Einkaufszentren und Restaurants und vieles mehr in der Nähe. Nur mein Ankunftsbier lässt auf sich warten. Endlich kehren wir in einer Cervecería ein, es heisst sie öffnen in 5 Minuten, wir warten fast ½ Stunde auf unser Bier, dafür ist es dann gut und Happy Hour, 2 für 1. Auf dem Heimweg gehen wir für mein Frühstück einkaufen. Eier habe ich vergessen. Ich frage ob sie mir ein Ei geben können. Seine Mutter bringt gleich 12! Sie sind gerade fertig geworden mit dem Umbau. Die Wohnung ist gross, einfach, aber geschmacklos eingerichtet. WC und Bett sind neu. Die Küche sieht ein wenig provisorisch aus, aber es gibt alles. Estephan zeigt mir noch das Haus und den wunderschönen und grossen Garten. Ich richte mich ein und gehe dann zum Nachtessen ins "Lucia Pie House" in der Nähe. Mein Schweins-Kotelett mit Maccaroni-Gratin und Salat ist gut und teuer. Um 21h bin ich zurück. Estephan feiert mit seinen Freunden seine Abschieds-Party. Er fliegt am Montag zurück nach Buenos Aires, wo ich ihn auch kennengelernt habe. Es geht ziemlich laut zu und her, aber ich schlafe trotzdem ein.
(79km, 1¼h unterwegs und 5km zu Fuss)
Sa 10.08.2019
Es ist ruhig im Haus, nur die Hunde bellen ab und zu. Ich stehe erst um 9h auf und mache mein Frühstück mit Camembert, Emmentaler, Himbeer-Konfi, Toni-Nature-Joghurt und natürlich einem weichgekochten Ei. Auch das gekaufte Brot ist gut. Das Internet funktioniert nicht mehr. Ich erledige Arbeiten für die ich kein Internet brauche. Um 13h ist es zurück. Ich bin zum späten Mittagessen mit der Familie eingeladen. Der Vater von Estephans Mutter hat Geburtstag. Wir sind 12 Personen. Das Essen ist gut und wir haben viel Spass. Einige können ein wenig englisch und ich ein wenig spanisch, alles kein Problem. Gegen 17h verlasse ich die Runde, damit sie alleine reden können. Um 19h bringen wir die Mutter von Estephans Vater nach Hause und fahren dann zur La Virgen de El Panecillo hoch. Das ist eine ziemlich hässliche Statue auf 3030müM, aber man hat eine grossartige Sicht auf das historische Quito 200m weiter unten. Wir brauchen dann ½h um mit dem Auto in die Stadt zu kommen. Da hat es ziemlich viele Leute. Heute ist der National-Feiertag und darum gibt es an verschiedenen Orten Light & Sound Shows. Die erste bei der Basilica Del Sagrado Corazon de Jesus. Sieht sehr kitschig aus. Dank der Führung durch die Eltern von Estephan schlendern wir optimal von einer Sehenswürdigkeit zur andern. Überall werden Esswaren angeboten, aber wir haben viel zum Mittag gegessen. Nur Estephans kleiner Bruder schlägt zu. Der ganze Rundgang dauert mehr als 2h. Nach 23h machen wir uns auf den Heimweg. Der Vater dirigiert Estephan durch die statt. Es ist unglaublich wie viele Tunnels, Unter- und Überführungen es hier gibt. Es gibt nur ganz wenige ebene Stellen im Historischen Teil der Stadt. Um Mitternacht bin ich ziemlich müde im Bett.
(4km zu Fuss)
So 11.08.2019
Spätes Frühstück, dann verarbeite ich die neuen Bilder und setze einige davon in meinen Reisebericht ein. Ein paar verschicke ich per WhatsApp. Estephans Familie ist ausgeflogen. Am späteren Nachmittag gehe ich Einkaufen und geniesse nachher ein Bier an der Sonne vor meiner Wohnung. Das geht dann nahtlos in den Apero über. Zum Nachtessen gehe ich in die "Pizzeria El Hornero", die hat mir Estephan empfohlen. Die Pizza ist auch hier klein, aber gut. Heute ist es viel billiger als am Freitag, 12 USD inkl. Wein und Mineralwasser. Vivian fliegt heute nach New York um ihre Schwester und ihren Sohn zu besuchen.
(2km zu Fuss)
Mo 12.08.2019
Ich stehe um 8h auf, weil heute Estephan zurück nach Buenos Aires fliegt. Nach dem Frühstück buche ich eine Ferienwohnung auf der Riederalp für die nächsten Skiferien. Vivian ist gut in New York angekommen. Dann stelle ich den Reisebericht fertig und veröffentliche ihn.